über Osteopathie

Was ist Osteopathie?

Der Körper eines jeden Lebewesens besitzt Selbstheilungskräfte Der Osteopath gibt dem Vierbeiner mit sanften manuellen Techniken Impulse sich selbst zu regulieren und den Selbstheilungsprozess in Gang zu setzen.
Die Osteopathie sieht den Körper als Einheit. Das zuverlässige Funktionieren eines Körperteils hängt weitgehend von der Leistungsfähigkeit der benachbarten Körperteile ab, weil alles miteinander verbunden ist. Der Körper funktioniert als Einheit und muss als auch als Ganzes behandelt werden.
Die Osteopathie folgt diesen Grundsätzen mit ihren Behandlungstechniken.In der osteopathischen Befundung erfühlt der Therapeut mit seinen Händen Verspannungen und Blockaden und damit verbundene schmerzhafte Bewegungseinschränkungen.

Was kann Osteopathie?

In der osteopathischen Behandlung wird durch sanfte Mobilisation der Gelenke und das Lösen der Spannungszustände, die Beweglichkeit des Gewebes und der Gelenke wieder hergestellt. Der Osteopath beschäftigt sich nicht nur mit den Symptomen welche die Verspannung des Gewebes oder die Blockade hervorruft, sondern forscht auch nach der Ursache der Symptome.
Die Osteopathie ist kein Ersatz für eine tierärztliche Behandlung, doch kann sie alternative Wege aufzeigen und ergänzend sein zu einer tierärztlichen Behandlung.

Copyright by Christin Schnittke Fotografie

Wann ist eine osteopathische Behandlung sinnvoll?

Hund

Es ist ratsam, eine osteopathische Behandlung für Ihren Hund in Betracht zu ziehen, wenn folgende Auffälligkeiten vorhanden sind:

  • Allgemeine andauernde Steifheit, Bewegungsunlust
  • Probleme beim Hinlegen und Aufstehen
  • Probleme beim Treppensteigen
  • Überempfindlichkeit bei Berührungen
  • Passgang, Krallenschleifen
  • Stolpern, Leistungsabfall
  • Veränderung der Körper oder Rutenhaltung

Zusätzlich bei:

  • chronischen Schmerzzuständen (z.B. bei Arthrosen HD -(Hüftdysplasie, ED-Ellenbogendysplasie, chronische Rückenschmerzen)
  • Bewegungseinschränkungen durch alte Verletzungen (Narben nach Operationen, alte Muskelfaserrisse, alte Prellungen
  • Nach Traumata wie Stürzen, Zusammenprall, Jagdverletzungen (nach vorheriger Abklärung mit dem Tierarzt)
  • Vorbeugend bei älteren Hunden
  • Unterstützend bei Hunden die im Sport eingesetzt werden

Pferd

Für Pferde ist eine osteopathische Behandlung zu empfehlen, wenn folgende Symptome erkennbar sind:

  • Das Pferd zeigt beim Putzen heftige Abwehr an bestimmten Körperteilen, oder es zeigt Abwehr beim Satteln etc.
  • Das Pferd stolpert häufig, Zehenschleifen
  • Probleme beim Aufheben der HufeZähneknirschen, Kopfschlagen-Headshaking, Verwerfen im Genick
  • das Pferd geht steif und unwillig,das Pferd zeigt Taktfehler,
  • wiederkehrende Lahmheit
  • Lektionen die bisher unproblematisch waren, gelingen nicht mehr oder werden sogar verweigert
  • Probleme bei  Seitwärtsgängen, das Pferd kann nicht unter  den Schwerpunkt treten
  • Stellen und Biegen des Pferdes gelingen nicht
  • Das Pferd kann sich nicht Vorwärts-Abwärts dehnen
  • Bocken, Durchgehen, Steigen
  • Setzt den Reiter ständig „schief“ hin
  • Probleme bei der Lastaufnahme der Hinterhand

Durch den gezielten Einsatz der Osteopathie im Oberbergischen Kreis kann das Gleichgewicht bei Pferden und Hunden effizient wiederhergestellt werden.